Handy orten ohne dass der Besitzer es merkt – Warum eigentlich?

 Handy orten ohne dass der Besitzer es merkt – Warum eigentlich?

Liebe Leserinnen und Leser. Ich gebe heute einen kleinen Einblick in meinen Alltag als Software Tester. Und zwar bin ich kein gewöhnlicher Spezialist, sondern eigentlich habe ich eine Ausbildung als Engineer und bin durchaus Technik-Affe. 

Ich bin aber häufig mit jungen Menschen konfrontiert, die Probleme haben, die es vor 30 Jahren nicht gab. In der Zeit vor Facebook, WhatsApp und Co. Damals gab es Cybermobbing nicht. Auch kein Sexting oder ähnliches. 

Inzwischen bin ich häufig den Jugendlichen begegnet, die mit ihrem Leben nicht besonders gut zurechtkommen, weil der Druck durch die digitale Welt zu groß geworden ist. Social Media kann man nicht einfach abschalten. Sie leiden unter Dauermobbing. 

Und das, obwohl sie selbst nichts falsch gemacht haben. Eltern sind meist unwissend. Sie bemerken es erst, wenn es fast schon zu spät ist. Seien Sie früher dran, indem Sie das Handy überwachen und die Kinder ggf. mittels Handy orten. Es gibt eine Menge Möglichkeiten dazu.

Wann ist unsichtbare Handyortung nötig?

Bei der Handyortung gibt es mehrere Möglichkeiten. Aber nicht alle sind gleich gut. Manche eignen sich für eine geheime Ortung überhaupt nicht. Andere liefern ziemlich schlechte Ergebnisse. Aber es gibt sie, die perfekte Ortung. Und die ist unsichtbar und deshalb besonders diskret und hilfreich. 

Das Kind wiegt sich in Sicherheit, glaubt, dass es unbeobachtet ist und verhält sich dementsprechend normal. Oder wie immer eben. Es ist gut, sie in dem Glauben zu lassen, dass alles wie immer ist. Wenigstens erfahren Sie, was im Leben der Kids wirklich so abgeht und wo mögliche Probleme lauern. 

Wenn Sie zur Handyortung greifen, die für den Nachwuchs sichtbar ist, wird das Ganze vielleicht einmal gelingen, aber sicher kein zweites Mal. Dann haben Sie verspielt. Sie müssen manchmal wirklich geheim agieren. Alles andere nützt nichts.

Welche Methoden sind beliebt?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Alle haben Vor- und Nachteile. Welche Arten der Ortung werde ich kurz vorstellen?

  • Kostenlose online Tools
  • Kostenlose installierbare Tools
  • Multifunktionelle Tracking-Apps

Kostenlose online Tools 

Unter kostenlosen online Tools verstehe ich Apps, die Ihnen kostenlos zur Verfügung stehen und die online ganz problemlos zu bedienen sind. Sie müssen nichts installieren, keine fragwürdigen Verträge eingehen und keine Kosten entrichten. Es gibt diese Dienste also bereits mit dem Betriebssystem des Handys. 

Im Falle eines Android-Geräts ist es eine App aus dem Hause Google, im Falle eines iPhones ist es eine App aus dem Hause Apple. Beide Tools sind imstande, ein Smartphone zu orten. 

Es gibt nur ein paar kleine Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Denn wer glaubt, man könne ohne irgendeine Vorbereitung einfach ein x-beliebiges Handy orten, der irrt sich gewaltig. Was braucht man, um beispielsweise ein Android-Gerät zu orten?

  • Das Android-Handy muss mit einem Google-Konto verknüpft sein
  • Sie müssen die Zugangsdaten zum Google-Konto kennen
  • Am Zielhandy muss GPS aktiviert sein

Nun können Sie sich bei Google anmelden und die Handy-Suchdienste aufrufen. Suchen Sie einfach nach „Find your phone“. Dort können Sie alle mit dem Konto verbundenen Handys auswählen und orten lassen. Das ist wirklich einfach. Das ist auch der Vorteil des Ganzen. Sie brauchen nichts zu installieren oder sonst welche Mühen auf sich nehmen. Das geht, weil es bei Google integriert ist. 

Und bei iPhones geht es ganz ähnlich. Nur nicht mit einem Google-Account sondern über die iCloud-Sicherung. Der Nachteil: Derjenige, der geortet wird, sieht das sofort auf dem Display. Von „geheim“ ist da keine Spur. Und somit kann er das auch ganz einfach verhindern, wenn er will. Er trennt einfach die Verknüpfung mit dem Google-Account. 

Schon können Sie das mit de Orten vergessen. Und auch, wenn GPS deaktiviert ist, hat das Ganze seine Tücken. Denn die Ortung ist nicht wirklich exakt.

Kostenlose installierbare Tools 

Darunter verstehe ich Tools, die man tatsächlich noch installieren muss. Also das sind nicht die Google- oder Apple-Dienste, die es von vornherein schon gibt. Sondern Sie überlegen, eine kostenlose App auf dem Zielhandy zu installieren

Das Problem ist: Sie greifen auf unbekannte Hersteller zu und geben diesen eine ganze Menge an Rechten, mit denen Sie auf das Handy zugreifen können. Sie holen sich entweder Werbung, Viren oder eine Überwachungs-App, die mehr an den Hersteller übermittelt als Ihnen lieb ist. 

Der Vorteil ist, es kann sein, dass eine solche App funktioniert. Ich wüsste aber nicht, welche Quelle ich empfehlen sollte, weil der Anteil an schwarzen Schafen sehr groß ist. Der Nachteil: Sehr oft entsteht Ihnen dadurch ein Schaden. Davon sollten Sie also die Finger lassen.

Multifunktionelle Tracking-Apps wie mSpy u.ä. 

Das ist eine gute Alternative. Kostenlose zweifelhafte Apps sind kein guter Tipp. mSpy und andere wie etwa SpyBubble sind absolut seriös und gut. Sie sind aber auch nicht kostenlos. Sie müssen ein Abo abschließen, um die Dienste nutzen zu können. Dafür bekommen Sie aber eine App mit sehr vielen Funktionen.

Wie funktioniert die App für heimliches Handy orten?

Einfach. Sie holen sich einen Lizenzschlüssel für mSpy. Dann installieren Sie es auf einem neuen Handy, das Sie Ihrem Kind schenken wollen. Davor muss das Rooten durchgeführt werden, falls es sich um ein Android handelt. Die Anleitung dafür finden Sie direkt bei mSpy. 

Dann erlauben Sie der App den Zugriff auf diverse Funktionen und loggen Sie sich in das Programm auch im Browser bei sich am Computer oder Smartphone. Ist alles entsprechend eingerichtet, können Sie das Handy verschenken. 

Ihr Kind sieht nicht, dass mSpy installiert ist. Sie aber sehen alles, was auf dem Zielgerät abläuft in ihrem Programmpaneel. Besteht ein Grund zur Sorge, können Sie das Handy des/der Kleinen per Mausklick orten lassen. Und noch mehr. 

Die Funktionen sind vielseitig:

  • WhatsApp lesen
  • Chats lesen
  • Broswerchronik lesen
  • Handy orten
  • Multimediadateien überwachen

Das ist nur ein kleiner Auszug des Funktionsumfangs. mSpy kann noch eine ganze Menge mehr. 

Welche Techniken sind illegal?

Nun. Es sind weniger die Techniken als das Überwachen als solches. Sie dürfen niemanden gegen seinen Willen überwachen. Nur bei Minderjährigen, für deren Schutz Sie verantwortlich sind, wird das erlaubt. 

Und wenn Sie schon eine Ortung durchführen, sollten Sie darauf achten, dass die persönlichen Daten und sonstige Infos, die Sie abgreifen, absolut sicher verwahrt sind. Setzen Sie die Tochter keinen Gefahren durch Dritten aus. 

Illegal ist, wenn Sie mit der Sicherheit der Überwachten spielen. Und Sie dürfen niemanden gegen seinen Willen oder ohne sein Wissen überwachen.

Welche Methoden zum unauffälligen Handy Orten sind sicher?

Sicher ist alles, was der Hersteller des Handys bereits integriert hat. Und auch das, was bereits zigfach installiert, überprüft und bewertet wurde. 

Apps wie mSpy wurden so oft gecheckt. Die Rezension spricht Bände. Unsicher sind dagegen Apps aus unbekannten Quellen. Davon lassen Sie besser die Finger.

Fazit

Hätten die Eltern öfter mal die Chance, zu lesen oder zu sehen, was die Kids mit wem hin und her schreiben oder welche Inhalte sie anderen schicken, manche wären überrascht. Und manche wiederum wären enttäuscht. Alle haben aber eines gemeinsam. 

Sie könnten eingreifen, wenn Gefahren drohen. Wenn die Tochter beispielsweise einem Fake-Profil zu viel Vertrauen schenkt, sehen sie das an den Chatverläufen. Wenn sich Mobbing-Situationen abzeichnen, können Sie umgehend eingreifen. Agieren Sie, bevor Ihr Kind das nächste ist, das alleine und verlassen in diversen Parks abhängt und nicht mehr nach Hause will, weil es sich vor Konsequenzen fürchtet.

Oder bewahren Sie sie vor Mobbing. Der Alltag wird zur Hölle, wenn Ihr Kind rund um die Uhr im Internet gedisst wird. Sie können alles das verhindern, indem Sie rechtzeitig einschreiten. Diskrete und geheime Überwachung ist das geeignete Mittel dafür. Sie sollten es probieren. Sie können dabei nur gewinnen. 

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Jan Farber

Jan Färber ist von digitaler Kommunikation und mobilen Apps fasziniert. Er entdeckte das erste Spionage Tool für mobile Geräte vor 7 Jahren und konnte seitdem nicht mehr aufhören. In seinem Blog behandelt er die Fragen unterschiedlichster Spionage-Apps und Tracking-Dienste, die einem helfen können, das verlorene oder gestohlene Gerät wieder zu finden und veröffentlicht seine Erfahrungen mit den populärsten Methoden. Lesen Sie in seinen Posts, wie diese Programme funktionieren, welche technischen Voraussetzungen es gibt und wie sollte man diese vernünftig und bewusst nutzen.

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